Wissenswertes zum Unterricht

Der Unterricht findet in jahrgangsbezogenen Klassen gemäß der Stundentafel statt.
Unser Schultag beginnt mit dem „offenen Anfang“. Die Kinder können schon ab 7.45 Uhr in ihre Klasse gehen und sich dort austauschen, bevor der Unterricht dann um 7.55 Uhr beginnt.

Schulstunden:
1. Stunde: 07.55 - 08.40 Uhr
Frühstückspause
2. Stunde: 08.55 - 09.35 Uhr
Große Schulhofpause
3. Stunde: 09.50 - 10.35 Uhr
Kleine Schulhofpause
4. Stunde: 10.45 – 11.30 Uhr
Große Schulhofpause   
5. Stunde: 11.45 – 12.30 Uhr
6. Stunde: 12.35 – 13.20 Uhr

Zurzeit weichen unsere Pausenzeiten aufgrund des Pandemiegeschehens hiervon ab, um Kontakte zu reduzieren und die Hygienemaßnahmen umsetzen zu können
(Ausführliche Informationen im Downloadbereich).

Differenzierung - Förderung

Gemäß unseres Auftrages, jedes Kind dort abzuholen, wo es steht und nach besten Kräften zu fördern, individualisieren wir Teile des Unterrichts. Die Kinder sollen lernen, sich Teilgebiete selbst oder miteinander in Kleingruppen zu erschließen.  Die/der Lehrer*in wird mehr zur/m Moderator*in und Berater*in und stellt eine Vielzahl von Lernanregungen bereit, die den unterschiedlichsten Lerntypen und Lerngeschwindigkeiten gerecht werden. 
Ein differenzierter Unterricht in Form von z. B. Wochenplänen und Freiarbeit ist logische Konsequenz, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden. So sind unsere Klassenräume heute kleine Lernwerkstätten. 
Im Förderunterricht (FU) werden auch klassen- und jahrgangsübergreifende Gruppen gebildet, die zusätzlich versuchen, dem individuellen Lernstand der Kinder Rechnung zu tragen. 

Lernzeiten und Hausaufgaben

Im Schuljahr 2015/2016 startete zunächst ein Pilotprojekt, in dem Hausaufgaben für alle Kinder der ersten und zweiten Klassen in die Unterrichtszeit am Vormittag integriert wurden: sog. Lernzeiten. 
In den Lernzeiten werden die Kinder sowohl von der Klassenleitung bzw. Fachlehrer*in als auch von einer Mitarbeiterin der OGS begleitet. In der Lernzeit haben die Kinder Gelegenheit, Gelerntes selbstständig anzuwenden, zu üben und zu vertiefen. Lernzeiten können auch auf neue Inhalte und Methoden vorbereiten. In den Lernzeiten sollen die Kinder zudem an das Aufschreiben von Hausaufgaben und das Organisieren der Materialien herangeführt werden, damit ihnen später die tatsächlichen Hausaufgaben selbstständig gelingen. Die dritten und vierten Klassen bekommen weiterhin Hausaufgaben im klassischen Sinne. 

Leseförderung

Schulische Leseförderung war und ist an der GGS Bruchfeld schon lange ein sehr wichtiger Bestandteil des Unterrichts. So gibt es eine Schülerbücherei, die von engagierten Eltern betreut und zwei- bis dreimal in der Woche geöffnet wird.  In vielen Klassen finden die Kinder außerdem eine Auswahl an Büchern und Texten zum selbstständigen Lesen. In der Lehrerbücherei gibt es ausgewählte Bücherangebote für alle Jahrgänge in Klassenstärke. Alle Klassen arbeiten mit dem Antolin- Programm. 
Leseförderung an der GGS Bruchfeld ist differenziert und vielfältig und findet sich nicht nur im eigentlichen Unterricht in den Bereichen Deutsch oder Sachunterricht wieder, sondern ist Teil einer anregenden und bunten Schulkultur (mehr dazu: Lesekonzept im Downloadbereich).

Sprachbildung

Während der Grundschulzeit liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit, auf dem Ausbau des allgemeinen und fachspezifischen Wortschatzes, der Weiterentwicklung grammatikalischer Strukturen und der Entwicklung kommunikativer Fähigkeiten, sowohl im mündlichen wie auch im schriftlichen Bereich. Sprachbildung bzw. Sprachförderung betrifft dabei alle Kinder und findet in allen Fächern statt (mehr dazu: Sprachbildungskonzept im Downloadbereich).

Gemeinsames Lernen

Die individuelle Förderung eines jeden Kindes ist die zentrale Aufgabe des "Gemeinsamen Lernens" im Unterricht. Das bedeutet für uns, dass wir jedes Kind entsprechend seines individuellen Entwicklungs- und Lernstandes fordern und fördern. Am Gemeinsamen Lernen soll jeder teilhaben: Kinder mit besonderen Begabungen gleichermaßen wie Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf (mehr dazu: Inklusionskonzept im Downloadbereich).


Das Lernen lernen

In unserer Unterrichtsarbeit, die wir zunehmend durch ein selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten unserer Schüler und Schülerinnen prägen, erlangt das „Lernen lernen“ einen immer höheren Stellenwert. Unabhängig vom jeweiligen Fach möchten wir die Kinder befähigen, selbstständig sowie mit- und voneinander lernend, unbekannte Wissensgebiete zu erschließen und nachhaltig zu speichern. 
Wir wollen das Lernen lernen! 

Sozialkompetenztraining

Es ist ein Grundbedürfnis eines jeden Kindes, mit anderen in sozialen Kontakt zu treten. Gut funktionierende Klassengemeinschaften sind sowohl für erfolgreiches Lernen, als auch für das Wohlbefinden der Kinder wichtig. Im fairen und freundlichen Austausch miteinander haben Kinder erst die Möglichkeit, ihre Identität lernen und leben zu können.
Unsere sozialpädagogische Fachkraft für die Schuleingangsphase und unser Sozialarbeiter bieten im Klassenverband und in Kleingruppen Sozialkompetenztraining an. Die Stoppregel und das Ampelsystem ergänzen diese Arbeit und bieten einheitliche und transparente Regeln im Umgang miteinander. 
Jedes Kind unserer Schule nimmt zweimal während der Grundschulzeit an einem Projekt der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück teil. In der Schuleingangsphase sehen die Kinder die "Große Nein-Tonne" und im dritten oder vierten Schuljahr nehmen die Kinder am Projekt "Mein Körper gehört mir" teil. 

Digitales Lernen

Schon seit vielen Jahren gehört digitales Lernen zu unserem Unterricht dazu. Im Computerraum befinden sich 15 Computerarbeitsplätze und die Klassen sind ebenfalls mit einem PC oder Laptop ausgestattet. Wir arbeiten in allen Klassen mit Antolin, Zahlenzorro, mit der Anton App und weiteren Programmen, die passend zu den Lehrwerken oder den Unterrichtsthemen eingesetzt werden. So lernen unsere Schüler*innen schon von Beginn an, digitale Medien zu nutzen und bewusst damit umzugehen. Alle Klassen nutzen klasseneigene Padlets, digitale Pinnwände, als Plattform zum Austausch und als Ergänzung zum Unterricht. Der Medienpass, den alle Kinder führen, dokumentiert die Lernerfolge und begleitet die Lernentwicklung der Kinder im Bereich der Mediennutzung durch die Grundschulzeit (mehr dazu: Medienkonzept im Downloadbereich).